Haben Sie im Zusammenhang mit dem atopischen Ekzem schon einmal vom Design Thinking gehört ?

Di, 09/04/2019 - 15:30
Design Thinking dans la dermatite atopique

Die Stiftung Dermatite Atopique, ein Partner der Entretiens d’Avène, erklärt … Der Patient im Zentrum der Debatte

 

 

 

 

 

Die Auflage 2018 der Entretiens d’Avène wurde neu organisiert.  Thema der Entretiens d’Avène am 8. Juni 2018 in Avène war das „Design Thinking im Zusammenhang mit dem atopischen Ekzem“. Bei diesem Event erhielten Patienten zum ersten Mal die Gelegenheit, das Wort zu ergreifen.

 

Design Thinking : Introduction sur le Design Thinking: définition, méthodologie, objectifs.
Intervenants : Pr. R. Takaoka, G. Raulik Murphy, Pr. J-F. Stalder, M-A. Martincic

 

Design Thinking ist ein Ansatz, der zum gemeinsamen Lösen bestimmter Probleme führen soll. Es handelt sich um einen Denkansatz von Designern, daher sein Name. Dabei ist kollektive Kreativität gefragt. Man kann in diesem Zusammenhang auch von einem kollaborativen Design sprechen. Ziel ist es, von einem bestimmten Problem betroffene Personen mit verschiedenen Akteuren zusammenzubringen, um gemeinsam nach einer angemessenen Lösung zu suchen, die den anfänglichen Bedürfnissen Rechnung trägt.

 

Verschiedene Personen (Hautärzte, Krankenpflegekräften, Leiter von Patientenverbänden, an der Behandlung von Patienten mit einem atopischen Ekzem beteiligte Personen und Designer) haben sich mit betroffenen Patienten getroffen, um sich über deren Probleme auszutauschen.

Elf Nationalitäten haben an dieser Veranstaltung teilgenommen.

 

Dans une première partie, le Pr R. Takaoka, spécialiste du Design Thinking dans la dermatite atopique, et Mme G. Murphy Raulik, designer spécialisée dans le Design Thinking, ont présenté les fondamentaux de la dermatite atopique, le principe du Design Thinking et les réalisations, souvent simples et très surprenantes issues de cette méthode.

 

Im ersten Teil des Tagesablaufs haben Prof. R. Takaoka, Spezialist für Design Thinking im Zusammenhang mit dem atopischen Ekzem, und Frau G. Murphy Raulik, eine auf das Design Thinking spezialisierte Designerin, die Grundzüge des atopischen Ekzems, den Design Thinking-Ansatz und die oftmals einfachen und überraschenden Lösungen erklärt, die mithilfe dieser Methode gefunden werden.

Prof. J. F. Stalder und Dr. D. Guerrero haben die Bedeutung der therapeutischen Aufklärung bei der Behandlung des atopischen Ekzems unterstrichen.

Der zweite Teil des Tagesablaufs war Workshops in Form von runden Tischen mit je einem Patienten und einer medizinischen Fachkraft gewidmet.

Diese Workshops boten Patienten die einmalige Gelegenheit, die mit ihrer Krankheit einhergehenden Probleme zur Sprache zu bringen und sich mit medizinischen Fachkräften auszutauschen.

Die Verbesserung der Lebensqualität und die Notwendigkeit klarer Informationen über die ganzheitliche Behandlung ihrer Erkrankung war für die Patienten außerordentlich wichtig.

 

Dank einer gemeinsamen Arbeit unter der Leitung von Prof. R. Takaoka und Frau G. Murphy Raulik konnten alle Beteiligten ihrer Kreativität freien Lauf lassen und gemeinsam nach Lösungen suchen.

Die Lösungen und Online-Hilfen, wie z. B. die Einrichtung von Blogs für den Austausch zwischen Patienten und die Einführung eines Siegels zur Kennzeichnung von Referenzseiten mit medizinischen Informationen, die von medizinischen und auf die Behandlung atopischer Ekzeme spezialisierten Fachkräften validiert wurden, fanden großen Anklang.

 

Im Verlauf dieses Tages wurden Reportagen mit Referenten, Patienten, Krankenpflegekräften und Vertretern von Patientenverbänden realisiert.

Dabei sind vier Videos entstanden, die derzeit über die französischen WebTV-Kanäle „Fréquence médicale“, „Pourquoi Docteur“ und den internationalen Kanal „MD-fm“ ausgestrahlt werden.

Diese Videos sind in 4 Sprachen verfügbar: Französisch, Englisch, Italienisch und Spanisch.